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Carl C. A/S hat sich im Laufe der Jahre einen breiten Erfahrungsschatz aufbauen können.

 

Geschichte des Unternehmens

 

So begann es damals.

Vieles sähe in Lem heute anders aus, wenn sich am Ende des vorigen Jahrhunderts nicht ein junger Hufschmied in dem Bahnhofsort in Westjütland niedergelassen hätte. Denn Schmied H.S.Hansen hatte die eindrucksvolle Gabe, um sich herum für Betrieb zu sorgen. Dies war der Beginn einer Entwicklung, die Lem seitdem zur größten Industriestadt Dänemarks gemacht hat – gemessen an der Einwohnerzahl. Genau an dieser Stelle entstand das Unternehmen LSi (Lem Stål-industri), das heute unter dem Namen Carl C. A/S bekannt ist.

 

Carl C. A/S wurde 1969 gegründet, als Carl C. Jensen zusammen mit seiner Frau, Elisabeth Øllgaard Jensen, in Lem einige Räume anmietete. Eigentlich begann er, ohne fertige Produkte zu haben, auf die er setzen konnte, aber mit seiner handwerklichen Ausbildung in der Stahlbranche und der nachfolgenden Ausbildung zum Anlagenbetriebsingenieur hatte er ein gutes Auge für die Möglichkeiten in der Branche. Das Unternehmen stellte daher anfangs Stahlkonstruktionen für den Bausektor her und bot an, Spezialaufgaben für Kraftwerke zu lösen.

Im Laufe der Jahre entstanden durch die Zusammenarbeit mit den Kunden so manche außergewöhnliche Erfindungen, z. B. ein Scooter, der auf Hochspannungsleitungen fahren konnte, und ein U-Boot, das Hochspannungsleitungen in den Meeresboden spülen konnte, damit die Netze der Fischer sie nicht beschädigen konnten. Außerdem wurden spezielle Montagebrücken produziert, die es ermöglichten, das Leitungsnetz über den Kleinen Belt und den Limfjord zu ziehen.

 

 

 

Infolge der technischen Entwicklung wuchs Mitte der 1970er Jahre der Bedarf an Gittermasten und Parabolantennen, und faktisch war Carl C. einer der Ersten in Europa, der Parabolantennen für Gemeinschaftsantennenanlagen und die Telekommunikation entwickelte. Die Kompetenzen des Unternehmens in Sachen Gittermasten wurden schnell allseits bekannt. Das führte zu umfangreichen Lieferungen von Masten für Windkraftanlagen in die USA, nach Indien, China und in mehrere europäische Länder, und als Anfang der 1990er Jahre die Nachfrage nach Masten für den Mobilfunk begann, war die Carl C. A/S besonders gut gerüstet, die Telefongesellschaften in ganz Europa zu beliefern.

 

2006 übertrugen Elisabeth und Carl das Unternehmen an ihren Sohn Allan T. Jensen, der mit einer Ingenieurausbildung und 15-jähriger Erfahrung im Betrieb bereit für die Weiterführung des Unternehmens war.

 

Heute werden noch immer hauptsächlich Gittermasten produziert, von denen ca. die Hälfte für den Export bestimmt ist.